Die Trauzeugen sind bei der Hochzeitszeremonie anwesend und bezeugen die Eheschließung zwischen Braut und Bräutigam. Meist sind es zwei Personen aus dem Kreis der Verwandten oder engen Freunde.

Die Trauung beginnt. Die Braut ist eingezogen und so steht das Brautpaar vor dem Standesbeamten oder Zeremonieleiter. Links und rechts von Ihnen befinden sich die Trauzeugen. Sie verfolgen wie auch das Brautpaar und die Hochzeitsgäste jeden Schritt der Trauung. Meist hat auch einer der beiden Trauzeugen die Eheringe, die er dann nach Aufforderung dem Standesbeamten reicht.

Die Trauzeugen kommen meist aus dem Kreis engster Verwandter oder Freunde von Braut und Bräutigam. Falls sie nicht während der gesamten Trauungszeremonie links und rechts vom Brautpaar sind, sitzen sie in der ersten Reihe der Hochzeitsgäste. Die bezeugen die Lebenspartnerschaft und das Eheversprechen, das sich Braut und Bräutigam im Lauf der Trauung geben. Wollen zwei Menschen heiraten, so braucht es immer Trauzeugen, egal ob es sich um eine standesamtliche Trauung, eine kirchliche Trauung oder eine freie Trauung handelt.

Trauzeuge zu sein hat mit Ehre und Pflicht zu tun. Trauzeugen haben die Aufgabe wie ein Schirmherr über die Ehe zu wachen, dass heißt das Brautpaar zu unterstützen und falls Probleme zwischen Ehemann und Ehefrau auftauchen sollten, ihnen zur Seite zu stehen und zu helfen. Eine der wichtigsten Aufgaben der Trauzeugen ist es ihre Unterschrift auf der Heiratsurkunde (Ehedokument) zu leisten.